1946

1946, nach Rückkehr aus der Gefangenschaft, wurde die Maschine wieder hervorgeholt und zusammengebaut -es konnte wieder losgehen-. Zunächst erfolgte die Bezahlung für seine Arbeit mit Produkten aus der Landwirtschaft. Die Haupteinnahmequelle war immer noch die Anfertigung und Reparatur von Arbeitsschuhen und Langschäften sowie der Verkauf von Filzpantoffeln. Nach der Währungsreform kaufte Heinrich SALGE wöchentlich mit seinem Motorrad bei Großhändlern ein, um den steigenden Bedarf seiner Kunden zu decken. Er legte dabei besonders Wert auf Qualität zu einem annehmbaren Preis. Um Geld zu sparen, wurde auch direkt bei den Firmen eingekauft. Dazu mußten allerdings wesentlich größere Entfernungen überbrückt werden. Mit dem inzwischen angeschafften VW-Käfer (die Rückbank wurde ausgebaut) fuhr Heinrich SALGE schon in den 50er Jahren mit seinem Sohn Horst u.a. bis nach Pirmasens, um günstig Schuhe einkaufen zu können.